Fairer Handel - Was bedeutet das für uns?
Fairer Handel ist für uns keine Zertifizierung und kein Marketingbegriff. Es ist die Art wie wir seit 25 Jahren einkaufen, verhandeln und zusammenarbeiten. Direkt bei den Werkstätten, ohne Zwischenhändler, auf Augenhöhe. Faire Entlohnung, geregelte Arbeitszeiten, keine Kinderarbeit - das sind für uns keine verhandelbaren Extras, das sind Voraussetzungen! Wir schauen uns das regelmäßig selbst an, vor Ort, in den Werkstätten, bei den arbeitenden Menschen. Nicht weil wir misstrauisch sind, sondern weil wir Verantwortung für das übernehmen was wir verkaufen.
Unsere Partner - Wer steckt dahinter?
Die meisten unserer Partnerschaften bestehen seit über 20 Jahren. Mit manchen Familienbetrieben arbeiten wir bereits in der zweiten und dritten Generation zusammen - das ist kein Zufall, das ist das Ergebnis von Vertrauen und Verlässlichkeit auf beiden Seiten. Unsere Herstellerinnen und Hersteller wissen, dass wir wiederkommen. Und wir wissen, dass sie sorgfältig arbeiten. Dieses gegenseitige Vertrauen ist die Grundlage warum unsere Produkte so sind wie sie sind.
Textilien und Filz - Wie entsteht das?
Unsere Textilien entstehen aus Naturmaterialien: Baumwolle, Schafwolle, Hanf. Die Stoffe wählen wir gemeinsam mit unseren Partnerinnen und Partnern nach Qualität aus, nicht nach Preis. Grundsätzlich werden alle Ausgangsstoffe vorgewaschen und mit so wenigen chemischen Zusätzen wie möglich gefärbt und fixiert.
Filzprodukte entstehen in reiner Handarbeit - nass gefilzt mit warmem Wasser und Seife, dann vernäht, genadelt und bestickt. Jedes Stück ein aufwendiges Unikat von Hand. Das sieht und fühlt man.
Kunsthandwerk und Tradition - Woher kommt das Können?
Nepal hat eine der reichsten Handwerkstraditionen Asiens. Besonders die Newari aus dem Kathmandutal sind seit Generationen für ihre außergewöhnliche handwerkliche Präzision bekannt. Klangschalen, Schmuck, Räucherwerk, Dekoration - jedes Stück entsteht in kleinen Werkstätten, von bescheidenen Menschen die ihr Handwerk von Eltern und Großeltern gelernt haben. Keine industrielle Fertigung, keine Massenware. Was dabei entsteht sind Einzelstücke - und die Qualität der Verarbeitung sieht man ihnen an.